Marktlfest in San Candido

Südtiroler Kulinarik

Das Beste aus zwei Welten

Die Südtiroler Küche ist ein Konglomerat verschiedener Einflüsse. Einen guten Anteil daran hat die alpine Kultur, doch auch die italienische Küche lässt mit Klassikern wie Pizza und Pasta, Pannacotta und Carpaccio auf der südtirolerischen Speisekarte grüßen. Sowohl die Kost des Alpenraumes als auch die Italiens hat ihre Anhänger auf der ganzen Welt – wenn man in Südtirol aus beidem das Beste genießt, dann kann es nur gut schmecken.

Südtiroler Küche quer durchs Jahr

Im Frühling kommt vor allem viel Leichtes und Frisches auf den Tisch, von Spargel über Blattsalate bis hin zu frischen Kräutern. Kosten Sie leckeren Terlaner Spargel oder die Weinvielfalt Südtirols. Dazu werden ab April rund um Kaltern diverse Weinveranstaltungen angeboten.

Im Sommer genießt man im Anklang an den Süden gerne typische italienische Klassiker von Meeresfrüchten über Tomatensoßen bis hin zu Fleischspeisen wie Lo Tonnato (kaltes Fleisch vom Kalb mit Thunfischcreme) oder Carne Salada (gebeiztes Ochsenfleisch).

Der Herbst steht in Südtirol im Zeichen des Törggelens. Um die Ernte zu feiern und den neuen Wein zu verkosten, luden die Bauern zu sich ein, um gemeinsam traditionelle Gerichte zu speisen. Typische Gerichte der Törggelezeit sind etwa Gerstensuppe, Kastanien, Speckknödel und Schlutzkrapfen.

Marktlfest in San Candido

Köstlicher Strudel

Auch beginnt im Herbst die Hauptzeit für die Apfelernte. Dass der Apfel in der Südtiroler Küche einen hohen Stellenwert hat, merkt man an zahlreichen Rezepten. Kein Wunder, verfügt Südtirol doch über das größte geschlossene Apfelanbaugebiet der EU. Die hier wachsenden Äpfel werden unter einem eigenen Markennamen vertrieben. In verschiedensten Gerichten weiß man das vielseitige Obst zu veredeln, wie in Apfelstrudel, in süß-säuerlichen Suppen, in Apfelschmarren oder Apfelauflauf.

Im Winter dominieren bodenständige, deftige Gerichte die Speisekarte. Mollige Suppen, Braten und Kasnocken, gefolgt von süßen Nachspeisen wie Apfelschmarren wärmen nach einem Tag an der kalten Winterluft Südtirols.

Typisches aus Südtirol

Von Pasta bis Knödel

Vollmundige Teiggerichte kennt man von den Alpen bis nach Süditalien, angefangen von Pasta in allen Formen über Knödel und Krapfen der bäuerlichen Tradition bis hin zu Teigtaschen. Versuchen Sie doch einmal Speckknödel, Kräuternocken oder Tagliatelle aus Schüttelbrot. Und auch die Kasnocken, die man aus anderen bergnahen Gegenden kennt, werden in Südtirol auf ihre eigene, landestypische Weise interpretiert.

Am Nachmittag eine Marende genießen

Was man in anderen Gegenden des bairischen Sprachraums als „Jause“, „Brotzeit“ oder „Vesper“ bezeichnet, dazu sagen die Südtiroler „Marende“. So wie es einen eigenen Begriff für diese kalte Zwischenmahlzeit gibt, so sind in Südtirol bestimmte Bestandteile typisch für die Mahlzeit. Üblicherweise werden Schüttelbrot, ein knuspriges Fladen-Roggenbrot, Speck, Kaminwurzen und Essiggurken gereicht, und dazu ein Gläschen Rotwein genossen. Der Begriff „Marende“ kommt vom mittellateinischen „merenda“, was nachmittägliche Zwischenmahlzeit bedeutet. Das vormittägliche Pendant dazu heißt hingegen „Neunern“ oder „Halbmittag“.

Verwandt zum Schüttelbrot ist die Vinschgauer Version dieses Roggenbrots, das auch Vinschgerl oder Vinschger Paarl heißt. Vinschgerl sind jedoch deutlich dicker (2-3 cm), weicher und damit weniger lange haltbar.

Das Schüttelbrot findet die Begegnung mit dem Gaumen auch in anderer Form, etwa wenn es mit Kartoffeln, Butter, Eiern und Mehl zu Gnocchi verarbeitet wird oder als Basis für Knödel verwendet wird.

Alles Gute aus der Milch

Die Weideflächen der Almen versorgen Südtirol mit Milchprodukten in ihrer ganzen Vielfalt. Topfen, Käsesorten, Joghurt, Sahne, Butter, Mascarpone und Co. verfeinern daher sehr viele der Südtiroler Gerichte. Wie wäre es einmal mit Teigtaschen mit Frischkäsefüllung oder Topfenknödeln?

Fühlen Sie sich wie in Bella Italia, wenn Sie im Hotel Leitlhof Antipasti vom Buffet genießen können und auf der Speisekarte typische Vor- und Hauptspeisen mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Pasta finden. Auch bei den Nachspeisen setzt sich die italienische Kunst fort mit sündigem Tiramisu und Profiteroles. Die frische Bergluft der Südtiroler Dolomiten tut das ihrige dazu, um Ihren Appetit auf die Köstlichkeiten der Küche im Hotel Leitlhof noch zu steigern.

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Dietmar Walder

Dietmar Walder

Ich bin Dietmar Walder, wohne in Innichen und arbeite im Leitlhof an der Rezeption. Dort kümmere ich mich um das Marketing, die Kommunikation und die Werbung.
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