Klettern in den Dolomiten ist ein Genuss!

Dolomiten – die schönsten Routen für Genusskletterer

Fünfmal Genussklettern in den Südtiroler Alpen

Die Dolomiten sind für ihre anspruchsvollen ebenso wie atemberaubenden Kletterrouten weltweit bekannt. Aber auch jene Bergfans die weniger geübt sind kommen in Südtirol voll auf ihre Kosten.

Sie haben die Klettergärten im Hochpustertal unweit des Leitlhofs schon bezwungen? Sie fühlen sich bereit für das freie Gelände? Dann nichts wie los ins unvergessliche Kletterabenteuer! Wir verraten Ihnen die schönsten Kletterrouten der Dolomiten für Genusskletterer.

5 Routen für Genusskletterer

1. Hexenstein – Südkante: die Aussichtsreiche

Die Route ist abwechslungsreich, der Fels fest, die Länge übersichtlich, die Absicherung ausgezeichnet und der Ausblick einfach herrlich! Bessere Voraussetzungen kann man sich kaum wünschen. Schon vorweg sei gesagt: Die letzte Seillänge lässt sich einfacher bezwingen, als sie aussieht. Im Zweifel kann sie umgangen werden.

Hitze-Tipp: Meiden Sie die sonnige Südkante in den Sommermonaten zur Mittagszeit. Frühaufsteher sind klar im Vorteil!

Sichere Kletterrouten in den Dolomiten

Sicherheit ist das A und O beim Genussklettern!

Details:

  • Ausgangspunkt: Parkplatz zwischen Valparola- & Falzaregopass
  • Schwierigkeitsgrad: IV+ bis V-
  • Kletterlänge: 230 m, 6 bis 7 SL
  • Kletterzeit: ca. 2 h

2. Sass da Ciampac – Südwand „Adang“:   für Ausdauerstarke

Vorsicht, optische Täuschung! Die Gipfel des Sass da Ciampac sind anspruchsvoller zu erklettern, als sie von unten (Corvara) wirken. Die Herausforderungen: die Routenfindung, spärliche Sicherungen und die schwierige vorletzte Seillänge. Geduld und Durchhaltevermögen sind gefragt!

Tipp: Planen Sie die Tour am besten als Ganztagestour ein.

Details:

  • Ausgangspunkt: Grödnerjoch
  • Schwieriekeitsgrad: IV/V bis V+
  • Kletterlänge: 430 m, 12 SL
  • Kletterzeit: 5 h (Zustieg: 1,5 h!)

3. Delagoturm – Südwestkante/Delagokante: beliebter Klassiker

Perfekte Sicherung trifft auf postkartenreife Ausblicke. So lässt sich das Klettererlebnis am Delagoturm am besten zusammenfassen. Einziges Hindernis: Der Fels ist aufgrund seiner Beliebtheit teilweise bereits sehr glatt. Wer es auf das kleine Gipfelplateau geschafft hat, auf den wartet ein weiteres Highlight. Das Abseilen zwischen dem Delago- und dem Stadlerturm ist ein Abenteuer für sich.

Details:

  • Ausgangspunkt: Gartlhütte
  • Schwieriekeitsgrad: IV+
  • Kletterlänge: 100 m, 5 SL
  • Kletterzeit: 1,5 h

4. Averau – Südwestwand „Alvera“: vertikale Welt

Wie für Einsteiger gemacht ist die steile Alvera Südwestwand. Fester Fels, große Henkel und viele Zwischensicherungen machen das Klettern in der Vertikale zum reinen Vergnügen. Eine Besonderheit ist der rot-orange Schimmer des Gesteins bei Sonnenschein. Einmal dort gewesen – und die Kletterlust ist nicht mehr zu stoppen!

Klettergenuss auf der Alvera

Alvera: So sieht ein Paradies für Genusskletterer aus!

Details:

  • Ausgangspunkt: Parkplatz am Passo Giau
  • Schwieriekeitsgrad: III- bis IV+
  • Kletterlänge: 150 m, 7 SL
  • Kletterzeit: 3 h (Aufstieg: 1 h!)

5. Torre Grande Nordgipfel – Ostwand: kurz & knackig

Die sogenannte „Via Finlandia“ zwischen den Cinque Torri erfordert ein gewisses Maß an Übung. Sie ist ebenso abwechslungsreich wie technisch anspruchsvoll. Dort eine splittrige Verschneidung, da eine kniffelige Passage. Dazu kleine Griffe – diese Kletterroute ist zwar kurz, aber durchaus nur für fortgeschrittenere Kletterer empfehlenswert.

Details:

  • Ausgangspunkt: Rifugio Cinque Torri
  • Schwieriekeitsgrad: VI bis VII-
  • Kletterlänge: 150 m, 6 SL
  • Kletterzeit: 2 bis 3 h (bei hoher Frequenz auch länger)

Sie können gar nicht genug von den Dolomiten bekommen? Dann holen Sie sich gleich noch mehr Tipps zum Bergsteigen & Klettern in Südtirol … 

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Dietmar Walder

Dietmar Walder

Ich bin Dietmar Walder, wohne in Innichen und arbeite im Leitlhof an der Rezeption. Dort kümmere ich mich um das Marketing, die Kommunikation und die Werbung.

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